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Pepperl+Fuchs-Blog

HMI und Virtualisierung in der Prozessautomation Teil 2/2: Funktionsweise und Vorteile

erstellt am: 15.01.2019 | von: | Kategorie(n): HMI

Welche Vorteile hat die Virtualisierung für die Prozessautomatisierung?

1. Zentrale Verwaltung und Reduzierung der Hardware-Kosten

Die Vir­tu­al­isierung ermöglicht eine zen­trale Ver­wal­tung der Serv­er, deren Betrieb­ssys­teme und App­lika­tion­ssoft­ware. Die Aus­führung aller Anwen­dun­gen auf nur weni­gen Host-Servern vere­in­facht die Ver­wal­tung dieser Sys­teme wesentlich. Auf der Hard­ware­seite muss nur ein sehr begren­zter Satz von Hard­ware-Kom­po­nen­ten gewartet wer­den. Auf Soft­ware­seite beste­ht der Hauptvorteil darin, dass leis­tungsstarke Tools ver­füg­bar sind, die die Ver­wal­tung mehrerer virtueller Maschi­nen (VM) ermöglichen.

Die Umwand­lung physis­ch­er Com­put­er (Work­sta­tions und Serv­er) in virtuelle Maschi­nen, die auf weni­gen physis­chen Host-Servern aus­ge­führt wer­den, opti­miert die Ver­wen­dung von ver­füg­baren Hard­ware-Ressourcen. Die Host-Hard­ware kann effizien­ter genutzt wer­den und die Hard­ware kann dynamisch den VMs zugewiesen wer­den, in Abhängigkeit von ihren Leis­tungsan­forderun­gen. Auf diesem Wege wer­den die Hard­ware-Kosten reduziert.

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Ultraschallsensor FAQ: Synchronbetrieb und Gleichtaktbetrieb

erstellt am: 02.01.2019 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

Bei der Instal­la­tion von Ultra­schallsen­soren kann es vorkom­men, dass Min­destab­stände nicht einge­hal­ten wer­den und Sen­soren sich dadurch gegen­seit­ig bee­in­flussen. In diesem Blog­beitrag erk­lären wir, wodurch der Min­destab­stand zwis­chen den Sen­soren ver­ringert wer­den kann und wie man poten­tiellen Fehlschal­tun­gen vor­beugt.

1. Was muss ich beachten, wenn ich den empfohlenen Mindestabstand nicht einhalten kann?

Falls der vorgegebene Min­destab­stand nicht einge­hal­ten wer­den kann, bietet Pepperl+Fuchs auch Sen­sor-Serien mit Syn­chro­ni­sa­tion­se­ingän­gen an, um Min­destab­stände zu ver­ringern und poten­ziell auftre­tenden Fehlschal­tun­gen vorzubeu­gen. Entsprechend aus­ges­tat­tete Sen­soren kön­nen im inter­nen oder exter­nen Syn­chron- oder Mul­ti­plex-Modus ver­wen­det wer­den.

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Ultraschallsensor FAQ: Tipps zur Montage von Ultraschallsensoren

erstellt am: 10.12.2018 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

 

In indus­triellen Anla­gen ist nicht nur der richtige Sen­sor wichtig, son­dern auch die richtige Mon­tage. Damit es nicht zu falschen Messergeb­nis­sen in Ihrer Anlage kommt, beant­worten wir an dieser Stelle häu­fig gestellte Kun­den­fra­gen

1. Was muss bei der parallelen Montage von Ultraschallsensoren beachtet werden?

Mindestabstände bei der parallelen Montage von Ultraschallsensoren

Zur Ver­hin­derung gegen­seit­iger Bee­in­flus­sung sind die in den nach­fol­gen­den Abbil­dun­gen angegebe­nen Min­destab­stände zwis­chen Ultra­schallsen­soren des­sel­ben Typs zu beacht­en. Die angegebe­nen Werte sind als Richtlin­ien zu ver­ste­hen. Sie gel­ten, wenn die Strahlwinkel par­al­lel zueinan­der aus­gerichtet sind und sich die Ober­flächen der Objek­te im recht­en Winkel zu den Achsen der Strahlwinkel befind­en. Andern­falls ist der tat­säch­lich erforder­liche Abstand „X“ exper­i­mentell zu ermit­teln. Dieser hängt von der Aus­rich­tung, Art und Ober­fläche der zu erken­nen­den Zielob­jek­te ab, die sich inner­halb der Schal­lkeule befind­en.

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HMI und Virtualisierung in der Prozessautomation Teil 1/2: Funktionsweise und Vorteile

erstellt am: 26.11.2018 | von: | Kategorie(n): HMI

Durch soge­nan­nte “Human Machine Inter­faces” (HMI) kön­nen rel­e­vante Dat­en ent­lang eines Her­stel­lung­sprozess­es visu­al­isiert oder Ver­fahrenss­chritte manuell ges­teuert wer­den, wobei sich die Vir­tu­al­isierung aktuell immer mehr in der Prozes­sautoma­tion etabliert. Dort wirkt sie sich haupt­säch­lich auf die ver­fahren­stech­nis­chen Abteilun­gen aus, welche für die Ver­wal­tung von Prozes­san­wen­dungssoft­ware zuständig sind. In diesem Blog­beitrag erk­lären wir, was Vir­tu­al­isierung in der Indus­trie bedeutet und zeigen die ver­schiede­nen Vir­tu­al­isierungstypen auf.

1. Was bedeutet Virtualisierung?

Vir­tu­al­isierung bedeutet den Betrieb von mehreren Com­put­ern, die sich einen „echt­en“ Com­put­er teilen und bes­timmte Auf­gaben wie Daten­spe­icherung, Bere­it­stel­lung von Ver­wal­tungssys­te­men oder Betrieb von Web­servern etc. erledi­gen. Das ermöglicht, mehrere Betrieb­ssys­teme und Anwen­dun­gen zeit­gle­ich, aber getren­nt voneinan­der, auf ein­er physikalis­chen Host-Hard­ware auszuführen. In den herkömm­lichen Prozes­sautoma­tisierungssys­te­men wer­den mehrere leis­tungsstarke Com­put­er, soge­nan­nte Work­sta­tions, einge­set­zt, um Prozes­san­wen­dun­gen wie Prozesss­teuerung, Alarm, Anla­gen­ver­wal­tung, his­torische Dat­en etc. zu hosten. Ein Nachteil der Work­sta­tion-basierten Infra­struk­turen ist jedoch, dass die Anwen­dun­gen und Betrieb­ssys­teme an die Work­sta­tion-Hard­ware gebun­den sind. Die Idee der Vir­tu­al­isierung beste­ht darin, diese enge Kop­plung zwis­chen Anwen­dungssoft­ware, Betrieb­ssys­tem und Hard­ware aufzuheben.

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Ultraschallsensor FAQ: Reichweite und Genauigkeit

erstellt am: 12.11.2018 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

Für die richtige Auswahl eines Sen­sors muss gek­lärt wer­den, welche Fak­toren auf die Reich­weite und Genauigkeit von Sen­soren wirken und mit welchen Mit­teln sich fehler­hafte Mes­sun­gen bere­ini­gen lassen.

1. Welche Faktoren beeinflussen die Reichweite von Ultraschallsensoren?

Die höch­ste Reich­weite wird durch eine ebene Fläche (Norm­re­flek­tor), die sich exakt im recht­en Winkel zur Sen­so­rachse befind­et, erre­icht.

Ein­fluss auf die Reich­weite eines Ultra­schallsen­sors haben die Ober­flächenbeschaf­fen­heit und der Anstell­winkel eines Objek­ts. Die höch­ste Reich­weite wird durch eine ebene Fläche (Norm­re­flek­tor), die sich exakt im recht­en Winkel zur Sen­so­rachse befind­et, erre­icht. Bei sehr kleinen Gegen­stän­den oder Objek­ten, die den Schall teil­weise „wegre­flek­tieren“, ver­ringert sich die Reich­weite entsprechend. Bei Objek­ten mit glat­ter Ober­fläche muss der 90°-Anstellwinkel möglichst genau einge­hal­ten wer­den. Besitzt das Objekt eine raue Ober­flächen­struk­tur, kann der Winkel entsprechend weit­er abwe­ichen. Auch Staub und eine hohe Luft­feuchtigkeit dämpfen die Schall­wellen in der Luft ab. Da die Ultra­schallsen­soren von Pepperl+Fuchs jedoch mit großen Funk­tion­sre­ser­ven aus­ges­tat­tet sind, wirkt sich dieser Umstand kaum auf die Reich­weite aus.

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Fünf hilfreiche Tools für die Sensorverkabelung

erstellt am: 29.10.2018 | von: | Kategorie(n): Allgemein, Connectivity

Flex­i­bil­ität ist ein entschei­den­der Fak­tor in der Automa­tisierung­stech­nik: Maschi­nen und Anla­gen müssen ter­min­gerecht in Betrieb genom­men wer­den, Umstel­lun­gen an ein­er Fer­ti­gungslin­ie oder Wartungs­fälle so schnell wie möglich abge­han­delt wer­den. Diese fünf Tools helfen Ihnen bei der schnellen und ein­fachen Hand­habung von Sen­sor- und Aktor-Verk­a­belun­gen im indus­triellen Umfeld.

1. M12-Kabelmarkierungsringe

Kabelringe

Die neuen M12-Kabel­markierungsringe kön­nen schnell und ein­fach an ein Kabel ange­fügt wer­den und helfen dabei, die Mon­tage ein­er Mas­chine am Auf­stel­lung­sort zu erle­ichtern. Auch nach der Mon­tage ist eine sichere Zuord­nung durch far­bige Markierun­gen im Betrieb möglich, was eine Ver­wech­slungs­ge­fahr der ver­wen­de­ten Kabel min­imiert. Dies ist ins­beson­dere dann wichtig, wenn ein Kabel einen Defekt aufweist oder ander­weit­ig aus­ge­tauscht wer­den muss.

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Ultraschallsensor FAQ: Außeneinflüsse auf die Sensorik

erstellt am: 15.10.2018 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

Wie bee­in­flussen Tem­per­atur, Regen oder andere Außene­in­flüsse die Leis­tungs­fähigkeit von Ultra­schallsen­soren? Lesen Sie im fol­gen­den Blog, wie Ultra­schallsen­soren von Pepperl+Fuchs mit extremen Bedin­gun­gen umge­hen.

1. Beeinflussen Temperatur und Luftfeuchtigkeit die Sensorreichweite?

Einfluss der Temperatur auf Sensoren

Aus Praxis­sicht sind beim indus­triellen Ein­satz von Ultra­schall-Näherungss­chal­tern im Arbeits­bere­ich von -25°C bis +70°C absolute Genauigkeit­en von 1–3% real­is­tisch

Die rel­a­tive Luft­feuchte und Tem­per­atur der Umge­bungsluft kön­nen die Reich­weite des Ultra­schallsig­nals bee­in­flussen. Hier­bei kann die Reich­weite eines Ultra­schallsen­sors sowohl mit steigen­der Tem­per­atur als auch mit steigen­der Luft­feuchte abnehmen. Allerd­ings ver­läuft diese Abnahme nicht lin­ear, son­dern unter­schei­det sich von Sen­sor zu Sen­sor. Die im Daten­blatt genan­nte Nen­nre­ich­weite des Sen­sors wird unter allen Bedin­gun­gen erre­icht.

 

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Drei Wege zur Erkennung von Klebestellen mit Ultraschallsensoren

erstellt am: 28.09.2018 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

Große Men­gen an Papi­er-, Plas­tik-, Tex­til- und Blechrollen beste­hen nor­maler­weise aus mehreren Mate­ri­alschicht­en. Um bei der Ver­ar­beitung von Rol­len­ma­te­r­i­al ein aufwändi­ges Neue­in­fädeln in die Mas­chine zu ver­mei­den, wird das Mate­r­i­al ein­er neuen Rolle an die Bahn der zur Neige gehen­den Rolle gek­lebt. Ultra­schallsen­soren zur Klebestel­lenkon­trolle erken­nen diesen Mate­ri­alüber­gang, der für den weit­eren Prozess uner­wün­scht ist. Die Klebestelle kann dadurch vor der weit­eren Ver­ar­beitung aus der Bahn her­aus­geschnit­ten wer­den. So sich­ern die Klebestel­lensen­soren den kon­tinuier­lichen Mate­ri­alfluss und ver­mei­den Prozessstill­stände.

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Ultraschallsensor FAQ: Unterschiede zwischen Reflexionstaster, Reflexionsschranke und Einwegschranke

erstellt am: 17.09.2018 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

1. Was sind die Unterschiede zwischen einem Reflexionstaster, einer Reflexionsschranke und einer Einwegschranke?

Beim Reflex­ion­staster wird der Ultra­schall­wan­dler als Sender und Empfänger ver­wen­det und befind­et sich meist zusam­men mit der Auswer­teelek­tron­ik in einem gemein­samen Gehäuse. Der Reflex­ion­staster benötigt eine Reflex­ion (Echo) der aus­ge­sandten Schall­wellen vom Objekt zurück zum Ultra­schallsen­sor. Sobald sich ein Objekt im Schalt­bere­ich des Sen­sors befind­et, wird der Abstand zum Objekt bes­timmt bzw. ein Schaltvor­gang aus­gelöst.

Bei der Reflex­ion­ss­chranke wird der Ultra­schall­wan­dler eben­falls als Sender und Empfänger ver­wen­det. Im Unter­schied zum Reflex­ion­staster wird das Ultra­schallsig­nal jedoch ständig von einem fest instal­lierten Reflek­tor – dem Ref­eren­zre­flek­tor – reflek­tiert. Beispiel­sweise kann eine Plat­te aus Met­all oder Kun­st­stoff oder ein Hin­ter­grund (z.B. Wand, Förder­band, Fuß­bo­den) als Reflek­tor dienen. Beim Betrieb als Reflex­ion­ss­chranke wer­den Objek­te zwis­chen Ultra­schallsen­sor und Reflek­tor in jeglich­er Ori­en­tierung (also auch z.B. schräg ste­hende Objek­te, die den Schall wegre­flek­tieren) erkan­nt.

Füll­standsmes­sung in einem Tank unter Zuhil­fe­nahme eines Ultra­schallsen­sors als Reflex­ion­staster.


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Ultraschallsensor FAQ: Ultraschalltechnologie und Funktionen im Überblick

erstellt am: 03.09.2018 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

In der indus­triellen Anwen­dung zeich­nen sich Ultra­schallsen­soren neben ihrer Zuver­läs­sigkeit beson­ders durch ihre enorme Viel­seit­igkeit aus. Sie lösen auch beson­ders kom­plexe Auf­gaben beim  mil­lime­ter­ge­nauen Erfassen von Objek­ten oder Füll­stän­den, weil ihr Messprinzip unter fast allen Umstän­den zuver­läs­sig funk­tion­iert.

1. Wie funktionieren Ultraschallsensoren?

Ultra­schallsen­soren sind in der Lage, Objek­te berührungs­los zu erken­nen und ihre Ent­fer­nung zum Sen­sor zu messen. Abhängig vom ver­wen­de­ten Sen­sor sind Reich­weit­en von weni­gen Zen­time­tern bis hin zu 10 Metern möglich. Für die Berech­nung von Abstän­den zwis­chen Sen­sor und Objekt wird ein Ultra­schal­limpuls aus­ge­sendet. Das vom Objekt reflek­tierte Echo wird vom Sen­sor wieder emp­fan­gen und über den piezoelek­trischen Wan­dler in ein elek­trisches Sig­nal umge­wan­delt. Dieses Ver­fahren wird als Echo-Laufzeitver­fahren beze­ich­net. Hier­bei misst der Sen­sor den zeitlichen Abstand zwis­chen dem gesende­ten Ultra­schal­limpuls und dem emp­fan­genen Echo und berech­net über die Schallgeschwindigkeit die Ent­fer­nung zum Objekt.

Ultra­schallsen­soren erfassen eine Vielzahl an Mate­ri­alien und lassen sich auch von prob­lema­tis­chen Ober­flächen nicht bee­in­flussen.

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