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Pepperl+Fuchs-Blog

Kategorie: Feldbus

Feldbusinfrastruktur: 6 wichtige Faktoren bei der Planung

erstellt am: 05.06.2019 | von: | Kategorie(n): Allgemein, Feldbus

Feldbus Topografie

Viele der heutigen Anwendungen der Prozessautomation stützen sich auf Feldbustechnik und ihrer Effizienz durch digitale Kommunikation in zwei Richtungen. Feldbusgeräte können dem Anlagenbetreiber und dem Steuerungssystem Standard-Prozesswerten mitteilen, haben aber auch die Fähigkeit, Zusatzinformationen wie Betriebsstunden, Prozesstemperatur und Statusbytes zur Zustandsüberwachung bereitzustellen. Dieses breite Spektrum an Messungen ermöglicht es dem Anlagenbetreiber, vorausschauende Wartung durchzuführen, Fehler an Feldgeräten zu erkennen und Ausfälle vorherzusagen, um Stillstandszeiten zu reduzieren und die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen. Erfahren Sie in diesem Blog, welche 6 Faktoren bei der Planung der Feldbusinfrastruktur zu berücksichtigen sind …

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Drei Faktoren für größtmögliche Packungsdichte in Leittechnikschränken

erstellt am: 24.04.2019 | von: | Kategorie(n): Feldbus

Leittechnikschrank auf Schiff

Anlagenbetreiber stehen auch bei Feldbus-basierter Automation immer vor der Herausforderung, Leittechnikschränke so platzsparend wie möglich zu konstruieren. Insbesondere der benötigte Platz in Leittechnikschränken ist bei Feldbusinstallationen sehr gering, da es keine Zwischenverdrahtungsebenen gibt und jedes aus dem Schrank versorgte Feldkabel bis zu 20 Feldgeräte mit der Leittechnik verbindet. Die Anzahl an Segmenten, die pro Schrank installiert werden können, spielt bei der Planung eine entscheidende Rolle. Vereinfacht ausgedrückt bedeuten mehr Segmente pro Schrank, weniger Schränke im Versorgungsraum und damit verbunden eine signifikante Kosteneinsparung beim Bau. All diese Faktoren bedeuten also Einsparungen für den Investor, den Planer und den Anlagenbetreiber. Um dieses Ziel zu erreichen, sind drei Faktoren zu berücksichtigen:

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Vier zentrale Herausforderungen von Industrie 4.0 an den Maschinen- und Anlagenbau

erstellt am: 13.04.2017 | von: | Kategorie(n): Feldbus, Industrie 4.0

Industrie 4.0 verspricht eine nachhaltige Produktivitätssteigerung in den verschiedensten Bereichen – von der Produktion bis in die Intralogistik. Als Basis für die Umsetzung wird häufig ein Mentalitätswandel in Unternehmen und Politik gefordert. Doch nicht nur auf diesen Metaebenen spielt sich der digitale Wandel ab. Bereits jetzt sieht sich der Maschinen- und Anlagenbau ganz konkreten Veränderungen gegenüber, die in naher Zukunft noch dringlicher werden. Wer also Shopfloor und Warenlager seiner Kunden fit für Industrie 4.0 machen will, wird unter anderem den folgenden Herausforderungen begegnen:

1. Viele Protokolltypen

ethernet_multiprotokollHerausforderung: Was früher unter dem Schlagwort „Globalisierung“ zusammengefasst wurde, findet in Industrie 4.0 seine konsequente Fortsetzung: Durch den Zugewinn an digitaler Konnektivität arbeiten Unternehmen noch stärker standortübergreifend und Landesgrenzen überschreitend. Bis jedoch die vielfältigen Standards, Normen und Protokolle, die für die Maschinenkommunikation gegenwärtig existieren, entsprechend vereinheitlicht sind, wird noch Zeit vergehen.

Mögliche Lösung: Um diese Lücke zwischenzeitlich zu schließen, sollten Maschinen bzw. deren Komponenten sich durch „Mehrsprachigkeit“ auszeichnen. Multiprotokollfähigkeit auf der I/O-Ebene ist einer der Schlüssel, durch die Maschinenbauer ein einheitliches und standardisiertes Anlagendesign umsetzen, mit dem sie internationale Märkte optimal bedienen können. Eine Änderung des Installationskonzepts ist nicht nötig, da an unterschiedlichen Endlieferorten eingesetzte Steuerungen verschiedener Hersteller ohne Umstellung genutzt werden können. Zudem führt die reduzierte Anzahl an benötigten Komponenten zu einer vereinfachten Lagerhaltung. (mehr …)

Was ist ein Feldbusabschlusswiderstand und was ist seine Funktion?

erstellt am: 10.05.2016 | von: | Kategorie(n): Feldbus

Beispielbild: Feldbusabschlusswiderstand

Der Feldbusabschlusswiderstand (Fieldbus Terminator) ist eine Komponente eines Feldbussystems.

Der Begriff „Feldbusabschlusswiderstand“ bezeichnet eine Komponente eines Feldbussystems, die aus einer Reihenschaltung von einem 1-µF –Kondensator und einem 100-Ω-Widerstand besteht. Die Hauptaufgabe des Feldbusabschlusswiderstandes besteht darin, den Strom des Feldbusses zu messen und das Feldbussignal vor elektrischen Reflexionen zu schützen.

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Feldbus – die digitale Alternative für reibungslose Prozesse

erstellt am: 09.02.2016 | von: | Kategorie(n): Feldbus

Beispielbild zu Feldbus

„The elephant in the room“ – diese englische Redewendung beschreibt ein Problem, über welches sich jeder Prozessautomatisierer im Klaren ist, das aber ungern angesprochen wird. In diesem Zusammenhang greift James Powell, Senior Product Specialist Industrial Communications bei Siemens, die Signalqualität mit 4… 20 mA in einem Blog-Artikel auf. Laut seiner These ignorieren viele Anwender die potenziellen Konsequenzen, die von der allgemein bekannten, möglichen Verschlechterung des 4…20-mA-Signals ausgehen – vor allem da der Qualitätsverlust recht schwer zu erkennen ist. Dies mag der Grund sein, warum niemand den sprichwörtlichen Elefanten in der Leitwarte zur Kenntnis nehmen will! (mehr …)

Mission Feldbus – 25 Jahre PROFIBUS & PROFINET International (PI)

erstellt am: 04.11.2015 | von: | Kategorie(n): Feldbus

Der langjährige PNO-Beirat Jürgen George im Interview über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Feldbustechnik

PROFIBULogo_PROFIBUS_PROFINETS & PROFINET International (PI) feiert 2015 seinen 25. Geburtstag. Von Anfang an dabei war Jürgen George von Pepperl+Fuchs. Über Jahrzehnte prägte er in verschiedensten Gremien, Ausschüssen und Arbeitsgruppen die Definition von Standards im Bereich Feldbustechnik mit. Anlässlich des Jubiläums von PI und seiner persönlichen Verabschiedung in den Ruhestand baten wir ihn zum Gespräch: Wo geht die Reise für die PI hin? Was bleibt ihm von seinem bewegten Berufsleben im Dienste der „Mission Feldbus“ in Erinnerung?

PROFIBUS_PROFINET_George_blog

Jürgen George prägte in verschiedensten Gremien, Ausschüssen und Arbeitsgruppen die Definition von Standards für die Feldbustechnik mit.

Herr George, PROFIBUS & PROFINET International (PI) wird 25 Jahre alt. Wenn Sie als „Mann der ersten Stunde“ sich einmal in der Zeit zurückversetzen – mit welcher Zielsetzung wurde PI gegründet und wie würden Sie die damalige Situation in der Automationslandschaft beschreiben?

Bereits in den 80er-Jahren gab es digitale Kommunikation für verschiedenste Anwendungen, z. B. zur Kopplung der Einheiten bei Steuerungen und Leitsystemen. Eine digitale Anbindung der Sensoren und Aktuatoren im Feld fehlte hingegen. HART setzte man überwiegend zur Konfiguration der Feldgeräte ein, aber weniger als Feldbus. Mit PROFIBUS wurde dann firmenübergreifend ein passendes Medium entwickelt. Für die Übertragungsphysik wählte man die bereits vorhandene RS-485-Schnittstelle, wodurch keine speziellen, integrierten Schaltkreise neu entwickelt werden mussten. (mehr …)

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