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Marc Seissler

Insgesamt 4 Beiträge von Marc Seissler:

Was sind industrielle Thin Clients? Teil 2/2

erstellt am: 28.02.2019 | von: Marc Seissler | Kategorie(n): HMI

Worin liegen die Vorteile von Thin Clients?

Reduzierte Gesamtbetriebskosten:

Seit­dem Anwen­dun­gen auf dem Host-Sys­tem laufen, haben Thin Clients gerin­gere Hard­ware Ansprüche im Ver­gle­ich zu nor­malen Arbeit­splatzrech­n­er. Energies­parende Prozes­soren reichen hier­bei vol­lkom­men aus, um die ver­schiede­nen Remote-Pro­tokolle auszuführen und die kom­prim­ierten Dat­en zu ver-/entschlüs­seln, welche zwis­chen dem Thin Client und dem Host versendet wer­den. Dies hat direk­ten Ein­fluss auf die gesamten Hard­warekosten, nach­dem die Kom­po­nen­ten von Thin Clients deut­lich gün­stiger sind als Hochleis­tungskom­po­nen­ten von Arbeit­splatzrech­n­ern. Um dieselbe Leis­tung in der Infra­struk­tur von Thin Clients jedoch zu erre­ichen, benötigt man einen leis­tungsstarken Host-Serv­er.

Seit­dem zen­tral­isierte Infra­struk­turen eine effizien­tere Nutzung von Hard­warekom­po­nen­ten erlauben (beispiel­sweise durch Las­ten­man­age­ment), sinken die Gesamthard­warekosten, beson­ders bei mit­tel­großen bis großen Anwen­dun­gen.


Indus­trieller Box Thin Client BTC12
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Was sind industrielle Thin Clients? Teil 1/2

erstellt am: 12.02.2019 | von: Marc Seissler | Kategorie(n): HMI

Explo­sive Atmo­sphäre, raue Umge­bun­gen, extreme Tem­per­a­turen – die Prozessin­dus­trie stellt beson­dere Anforderun­gen an Men­sch und Tech­nik. Das gilt auch für soge­nan­nte Thin Clients, wie man sie aus Büro-Anwen­dun­gen ken­nt. Im Gegen­satz zu klas­sis­chen PCs wer­den bei Thin Clients Anwen­dun­gen nicht lokal, son­dern auf ent­fer­n­ten Servern aus­ge­führt, und lediglich die Bild­in­for­ma­tio­nen und Eingaben über das Net­zw­erk über­tra­gen.

Über das let­zte Jahrzehnt sind Thin Clients immer bekan­nter in der Prozes­sautoma­tion und bei indus­triellen Anwen­dun­gen gewor­den. Ins­beson­dere durch den Trend zur Vir­tu­al­isierung repräsen­tieren Thin Clients eine starke und kosten­ef­fiziente Tech­nolo­gie. Diese erlaubt Nutzern, auf Anwen­dung und Infor­ma­tio­nen zuzu­greifen, welche auf zen­tral­isierten Sys­te­men beispiel­sweise Servern laufen (Host-Servern).

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HMI und Virtualisierung in der Prozessautomation Teil 2/2: Funktionsweise und Vorteile

erstellt am: 15.01.2019 | von: Marc Seissler | Kategorie(n): HMI

Welche Vorteile hat die Virtualisierung für die Prozessautomatisierung?

1. Zentrale Verwaltung und Reduzierung der Hardware-Kosten

Die Vir­tu­al­isierung ermöglicht eine zen­trale Ver­wal­tung der Serv­er, deren Betrieb­ssys­teme und App­lika­tion­ssoft­ware. Die Aus­führung aller Anwen­dun­gen auf nur weni­gen Host-Servern vere­in­facht die Ver­wal­tung dieser Sys­teme wesentlich. Auf der Hard­ware­seite muss nur ein sehr begren­zter Satz von Hard­ware-Kom­po­nen­ten gewartet wer­den. Auf Soft­ware­seite beste­ht der Hauptvorteil darin, dass leis­tungsstarke Tools ver­füg­bar sind, die die Ver­wal­tung mehrerer virtueller Maschi­nen (VM) ermöglichen.

Die Umwand­lung physis­ch­er Com­put­er (Work­sta­tions und Serv­er) in virtuelle Maschi­nen, die auf weni­gen physis­chen Host-Servern aus­ge­führt wer­den, opti­miert die Ver­wen­dung von ver­füg­baren Hard­ware-Ressourcen. Die Host-Hard­ware kann effizien­ter genutzt wer­den und die Hard­ware kann dynamisch den VMs zugewiesen wer­den, in Abhängigkeit von ihren Leis­tungsan­forderun­gen. Auf diesem Wege wer­den die Hard­ware-Kosten reduziert.

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HMI und Virtualisierung in der Prozessautomation Teil 1/2: Funktionsweise und Vorteile

erstellt am: 26.11.2018 | von: Marc Seissler | Kategorie(n): HMI

Durch soge­nan­nte “Human Machine Inter­faces” (HMI) kön­nen rel­e­vante Dat­en ent­lang eines Her­stel­lung­sprozess­es visu­al­isiert oder Ver­fahrenss­chritte manuell ges­teuert wer­den, wobei sich die Vir­tu­al­isierung aktuell immer mehr in der Prozes­sautoma­tion etabliert. Dort wirkt sie sich haupt­säch­lich auf die ver­fahren­stech­nis­chen Abteilun­gen aus, welche für die Ver­wal­tung von Prozes­san­wen­dungssoft­ware zuständig sind. In diesem Blog­beitrag erk­lären wir, was Vir­tu­al­isierung in der Indus­trie bedeutet und zeigen die ver­schiede­nen Vir­tu­al­isierungstypen auf.

1. Was bedeutet Virtualisierung?

Vir­tu­al­isierung bedeutet den Betrieb von mehreren Com­put­ern, die sich einen „echt­en“ Com­put­er teilen und bes­timmte Auf­gaben wie Daten­spe­icherung, Bere­it­stel­lung von Ver­wal­tungssys­te­men oder Betrieb von Web­servern etc. erledi­gen. Das ermöglicht, mehrere Betrieb­ssys­teme und Anwen­dun­gen zeit­gle­ich, aber getren­nt voneinan­der, auf ein­er physikalis­chen Host-Hard­ware auszuführen. In den herkömm­lichen Prozes­sautoma­tisierungssys­te­men wer­den mehrere leis­tungsstarke Com­put­er, soge­nan­nte Work­sta­tions, einge­set­zt, um Prozes­san­wen­dun­gen wie Prozesss­teuerung, Alarm, Anla­gen­ver­wal­tung, his­torische Dat­en etc. zu hosten. Ein Nachteil der Work­sta­tion-basierten Infra­struk­turen ist jedoch, dass die Anwen­dun­gen und Betrieb­ssys­teme an die Work­sta­tion-Hard­ware gebun­den sind. Die Idee der Vir­tu­al­isierung beste­ht darin, diese enge Kop­plung zwis­chen Anwen­dungssoft­ware, Betrieb­ssys­tem und Hard­ware aufzuheben.

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