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Überdruckkapselungssysteme Serie 6000 ersetzen Serie 2000

erstellt am: 16.03.2021 | von: | Kategorie(n): Explosionsschutz, Überdruckkapselungssysteme

Im Gegensatz zu Schutzmaßnahmen, welche die Explosion in einem Gehäuse einschließen oder die Bildung einer Zündquelle vermeiden, ist die Überdruckkapselung die einzige Technologie, die elektrische Betriebsmittel von der gefährlichen Atmosphäre trennt. Standard-Industriekomponenten werden in einem Gehäuse montiert, das vor dem Betrieb mit Inertgas gespült wird. Anschließend wird es unter einen Druck gesetzt, der höher als der Druck der gefährlichen Außenatmosphäre ist. So wird vermieden, dass das entflammbare Gemisch und die elektrische Baugruppe, welche eine Zündquelle darstellt, in Kontakt kommen.
Pepperl+Fuchs bietet eine Vielfalt an Überdruckkapselungssystemen. Die Serie 2000 ist ein mittlerweile veraltetes System, dessen empfohlener Ersatz die Serie 6000 ist – das modernste Typ-X-System von Pepperl+Fuchs.

Was macht die Serie 6000 einzigartig?

Serie 6000

Die Überdruckkapselungssysteme der Serie 6000 verfügen über einen externen System-Bypass und ein Relais zum Ein- und Ausschalten der Gehäusestromversorgung. Zusätzlich lässt sich über die Temperaturüberwachung das Spülventil zur Kühlung aktivieren oder alternativ eine separate Kühlquelle zuschalten. Für die Spannungsversorgung ist ebenfalls eine Abschaltverzögerung vorhanden. Zur Kompensation von plötzlich auftretenden Leckagen kann das Spülventil auch dazu dienen, einen höheren Durchfluss in das Gehäuse zu initiieren. Um die Eingangsschalter oder die Alarmzustände für Druck, Durchfluss und Temperatur zu aktivieren, können zwei Ausgangskontakte konfiguriert werden. Zubehör wie der Temperatur-Hub und Sensoren können zur Temperaturregelung des Gehäuses verwendet werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Oberflächentemperatur überwacht und innerhalb eines bestimmten Bereichs gehalten werden kann.

Zum System gehört ein digitaler Druckwächter, EPV 6000, der mit der Steuereinheit kommuniziert. Drucksensoren und eine Durchflussmesszelle, die sich im Druckwächter befinden, messen während des Betriebs den Durchfluss und den Druck am Ventil – eine Voraussetzung für Anwendungen in Zone 1. Diese Informationen werden an die Steuereinheit der Serie 6000 zurückgesendet. Über die integrierte Benutzeroberfläche der Steuereinheit können der sichere Betrieb und der Systemstatus überwacht werden.

Einfache Montage

Überdruckkapselungssysteme werden mit Hilfe von vorgebohrten Montageoptionen installiert, wobei sich die Anzahl der erforderlichen Befestigungsbohrungen von Gerät zu Gerät unterscheidet. Beispielsweise war die Installation der Serie 2000 komplex und das Gehäuse bot deutlich weniger Schutz.
Das Edelstahlgehäuse der Serie 6000 hingegen bietet verschiedene Montageoptionen, die eine einfache Integration des Geräts ermöglichen. Die Anzahl der erforderlichen Montagebohrungen wird dadurch minimiert und potenzielle Installationsprobleme, die bei anderen vergleichbaren Produkten am Markt auftreten können, verringert.

Das Überdruckkapselungssystem der Serie 6000 ist das modernste Typ-X-System auf dem Markt. Als Systemlösung für den Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen der Zone/Division 1 konzipiert, enthält das Edelstahlgehäuse die Steuerung, das Überdruckkapselungsventil, elektrische Ein-/Ausgänge und das Bedienfeld – alles in einem Gerät. Die intuitive Benutzeroberfläche gibt dem Anwender die Möglichkeit, das System gemäß den Anforderungen der jeweiligen Applikation zu programmieren und bietet zuverlässigen Schutz auch in den anspruchsvollsten Anwendungen.

Weitere Informationen:

Serie 6000 Typ-X-Überdruckkapselungssystem

Druckwächter der Serie 6000 – EPV 6000

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