Serviceline
Serviceline Industrielle Sensoren
Tel.: 0621 776-1111
Fax: 0621 776-271111
Serviceline Explosionsschutz
Telefon: 0621 776-2222
Telefax: 0621 776-272222
Home Blog Eigensicherheit, Explosionsschutz, Trennbarrieren Sinking und Sourcing mit dem SMART-Transmitterspeisegerät für Anwendungen mit Analogeingang

Sinking und Sourcing mit dem SMART-Transmitterspeisegerät für Anwendungen mit Analogeingang

erstellt am: 26.01.2021 | von: | Kategorie(n): Eigensicherheit, Explosionsschutz, Trennbarrieren

Bei der Auswahl einer eigensicheren Barriere für eine Anwendung mit Analogeingang ist die Differenzierung zwischen „Sinking“ und „Sourcing“ eine der größten Stolperfallen für Kunden. Diese beiden Begriffe werden verwendet, um anzugeben, wie der Signalkreis gespeist wird. Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag die Unterschiede zwischen Sinking und Sourcing und mit welcher Gerätewahl Sie immer auf der sicheren Seite sind.

Die Wahl des passenden Trennbausteins

In der Vergangenheit war es unter Umständen schwierig, das richtige Gerät für eine Anwendung mit Analogeingang auszuwählen. Mit dem SMART-Transmitterspeisegerät KFD2-STC5-* von Pepperl+Fuchs wird die Auswahl des passenden Geräts erheblich vereinfacht.

Die Serie KFD2-STC5-* kann für Sinking- als auch für Sourcing-Anwendungen genutzt werden. Diese innovative Technologie vereinfacht die Auswahl und den Kauf der richtigen Betriebsmittel für verschiedene Anwendungen. Die Einrichtung ist ganz einfach, da weder DIP-Schalter noch Einstellungen angepasst werden müssen, um den Ausgang von Sinking zu Sourcing zu ändern.

Die Modelle KFD2-STC5-Ex2 sind mit drei Anwendungen von analogen Eingangssignalen kompatibel.

Sinking versus Sourcing – Was ist der Unterschied?

Sinking oder Sourcing bezieht sich darauf, wie die Speisung der Stromschleife erfolgt. Wenn der Ausgang eines Trennbausteins die Quelle (engl. „Source“) ist, übernimmt die Barriere die Speisung, um die Stromschleife zum Steuerungssystem zu bringen. Wenn der Ausgang dagegen die Senke („Sinking“) ist, stellt die Barriere keine Speisespannung für die Stromschleife bereit und das Steuerungssystem müsste dies übernehmen.

Die bisherigen Modelle der Serie KFD2-STC4 konnten nur entweder einen Sinking- oder Sourcing-Ausgang bereitstellen. Das hatte zur Folge, dass der Anwender bereits vor der Auswahl eines Trennbausteins wissen musste, wie das Steuerungssystem eingerichtet werden soll. Bei einer falschen Bestellung musste der Anwender warten, bis Ersatz versandt wurde. Mit der neuen Serie KFD2-STC5 können die Modelle jetzt sowohl einen Sinking- als auch einen Sourcing-Stromausgang bereitstellen. So müssen sich Anwender keine Sorgen mehr über die Bestellung eines eventuell falschen Modells machen. Dies spart Zeit und Kosten.

Mehrere Arten von Eingängen, mehr Flexibilität

Bei analogen Eingangssignalen gibt es drei Anwendungen: 2-Draht-Transmitter, 3-Draht-Transmitter und 2-Draht-Stromquellen. Während die 1-Kanal-Modelle der Vorgänger-Serie KFD2-STC4 mit allen drei Arten von Eingängen kompatibel waren, war das beim 2-Kanal-Modell mit 2-Draht-Stromquellen nicht der Fall. Daher stand für Anwendungen mit 3-Draht-Transmittern oder aktiven Stromquellen bislang nur ein einkanaliges Gerät zur Verfügung, verbunden mit höheren Kosten und Platzbedarf im Schaltschrank.
Das 2-Kanal-Gerät der Serie KFD2-STC5, das Modell KFD2-STC5-Ex2, ist nun auch mit allen drei Arten von Analogeingängen kompatibel, was Anwendern mehr Flexibilität für ihre Systeme ermöglicht.

Weitere Informationen:

SMART-Transmitterspeisegerät der Serie KFD2-STC5-*

Produktübersichtsbroschüre Interfacetechnik

Twitter-Feed