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Kann Ultraschalltechnologie zur Etikettenerkennung eingesetzt werden?

erstellt am: 03.07.2019 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

Etikettenkontrolle durch Ultraschallsensoren

Ultraschall-Doppelbogensensoren sorgen für kontinuierliche, fehlerfreie Prozesse in einer Vielzahl von industriellen Anwendungen. Beispielsweise bei Anwendungen, in denen nicht mehr als eine Materialschicht in eine Maschine eingebracht werden soll. Im folgenden Blogbeitrag erklären wir Ihnen, wie dieselbe Technologie der Doppelbogenkontrolle auch bei der Etikettenerkennung eingesetzt werden kann …

Zuverlässig und flexibel

Ein wesentlicher Vorteil der Ultraschalltechnologie für Etikettiersysteme ist, dass Farbe und Material von Etikett und Trägermaterial sowie die Breite des Spaltes zwischen den Etiketten keinen Unterschied machen. Ultraschall-Etikettenkontrollen können transparente, reflektierende, metallische oder nichtmetallische Etiketten jeder Farbe erkennen.

Die Etikettenerkennungssysteme von Pepperl+Fuchs verfügen über eine automatische Schaltschwellennachführung. Dadurch wird die Zählung und Positionierung der Etiketten auch bei sich ändernden Umgebungstemperaturen oder bei toleranzbehafteten Materialeigenschaften zuverlässig und ohne erneutes Einlernen ermöglicht. Bei Ultraschall-Etikettenkontrollen werden typischerweise Etiketten- und Trägermaterialkombinationen eingelernt werden, um zu gewährleisten, dass selbst geringste Dämpfungsunterschiede zwischen „Etikett“ und „Etikett mit Trägermaterial“ sicher erkannt werden.

Etikettensensoren von Pepperl+Fuchs
Pepperl+Fuchs bietet verschieden Ausführungen von Doppelbogen-Sensoren an

Wichtige Faktoren für zuverlässige Etikettenkontrolle

Es gibt einige Faktoren, die Sie beachten sollten, um eine zuverlässige Erkennung sicherzustellen.

Etikettenerkennungssysteme sind empfindlich, so dass Falten und Knicke im Material zu Erkennungsfehlern und unnötigem Schalten am Ausgang führen können. Die Ausrichtung der Ultraschallwandler beeinflusst die Sensorperformance. Eine schlechte Ausrichtung verringert die Funktionsreserve des Sensors und reduziert auch die Fähigkeit des Sensors, Schwankungen in den Umgebungsbedingungen entsprechend zu kompensieren, Es kann auch vorkommen, dass durch eine schlechte Ausrichtung bestimmte Materialien nicht mehr sauber erkannt werden können.

Eine korrekte Ausrichtung ist somit notwendig, um ein möglichst breites Materialspektrum und eine größtmögliche Toleranzreserve zu erreichen. Bei Geräten mit zylindrischer M18-Ausführung ist ein maximaler Achsenversatz von +/- 1 mm und eine maximale Winkelabweichung von +/- 1° einzuhalten, um maximale Leistung zu erreichen.

Zusätzlich muss bei der Montage berücksichtigt werden, dass Etikettenerkennungssensoren applikationsbedingt eine sehr kurze Reaktionszeit von nur 600 µs haben. Um Beeinflussungen durch stehende Ultraschallwellen und die damit verbundenen Interferenzen zu vermeiden, müssen die Sensoren in einem Winkel von 20° und 40° zur Vertikalen des Etiketts montiert werden.

Fazit:

Die Ultraschallsensorik ist eine der besten Lösungen für die Etikettenerkennung. Die Technologie bietet dem Anwender Flexibilität, ohne auf Genauigkeit und Zuverlässigkeit zu verzichten.

Laden Sie sich den Technology Guide Ultraschall-Doppelmaterialkontrolle herunter

Technology Guide Double Material Detection

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