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Ultraschallsensoren FAQ Teil 5/6: Montage von Ultraschallsensoren

erstellt am: 10.12.2018 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

Ultraschallsensor_Applikation

Ultraschallsensoren helfen dabei, den Produktionsprozess dieser höchst empfindlichen Leiterplatten sicher zu steuern.

In industriellen Anlagen ist nicht nur der richtige Sensor wichtig, sondern auch die richtige Montage. Damit es nicht zu falschen Messergebnissen in Ihrer Anlage kommt, beantworten wir an dieser Stelle häufig gestellte Kundenfragen

1. Was muss bei der parallelen Montage von Ultraschallsensoren beachtet werden?

Mindestabstände bei der parallelen Montage von Ultraschallsensoren

Zur Verhinderung gegenseitiger Beeinflussung sind die in den nachfolgenden Abbildungen angegebenen Mindestabstände zwischen Ultraschallsensoren desselben Typs zu beachten. Die angegebenen Werte sind als Richtlinien zu verstehen. Sie gelten, wenn die Strahlwinkel parallel zueinander ausgerichtet sind und sich die Oberflächen der Objekte im rechten Winkel zu den Achsen der Strahlwinkel befinden. Andernfalls ist der tatsächlich erforderliche Abstand „X“ experimentell zu ermitteln. Dieser hängt von der Ausrichtung, Art und Oberfläche der zu erkennenden Zielobjekte ab, die sich innerhalb der Schallkeule befinden.

Parallele Montage von Ultraschallsensoren

Mindestabstände bei der gegenüberliegenden Montage von Ultraschallsensoren

Für die gegenüberliegende Montage sind die unten aufgeführten Abstände zu beachten. Beim Auftreten von Störungen kann es notwendig werden, den Abstand „X΄“ zu vergrößern oder gegebenenfalls die Synchronisations– oder Multiplexfunktion zu aktivieren. Synchronisierte und nicht synchronisierte Ultraschallsensoren sollten nicht einander gegenüberliegend montiert werden.

Mindestabstände bei der gegenüberliegenden Montage

2. Sind die Sensoren/Schallwandler chemisch resistent?

Bei Ultraschallsensoren ist aus chemischer Sicht meist der Ultraschallwandler das kritischste Bauteil. Standard-Ultraschallwandler sind aufgrund der dort verwendeten Materialien (Glashohlkugeln, Epoxidharz und PUR-Schaum) bedingt chemisch beständig. Falls Sensoren in einer Umgebung mit chemisch-aggressiven Stoffen (Säuren, Laugen, Reinigungsmitteln, …) eingesetzt werden sollten Ultraschallsensoren mit einer höheren chemischen Resistenz verwendet werden. Diese wird durch die Beschichtung der Ultraschallwandler mit einer PTFE-Folie erreicht. Gleichzeitig besitzen solche Sensoren typischerweise auch ein Gehäuse aus hochwertigem Edelstahl und sind somit insgesamt für einen derartigen Einsatzbereich geeignet. Reicht selbst PTFE als Schutz gegen die Chemikalien nicht aus, stehen hermetisch gekapselte Ultraschallsensoren in Volledelstahlbauweise, z.B. die Baureihen UMC3000 oder UMB800, zur Verfügung. Bei diesen Modellen ist die gesamte Sensoraußenhaut aus V4A-Edelstahl, was höchste chemische Beständigkeit garantiert.

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Hier geht es zu Teil 6

Erfahren Sie mehr über den UMB800 in unserem Video:

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