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Pepperl+Fuchs-Blog

Ultraschallsensoren FAQ Teil 4: Reichweite und Genauigkeit

erstellt am: 12.11.2018 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

Für die richtige Auswahl eines Sensors muss geklärt werden, welche Faktoren auf die Reichweite und Genauigkeit von Sensoren wirken und mit welchen Mitteln sich fehlerhafte Messungen bereinigen lassen.

1. Welche Faktoren beeinflussen die Reichweite von Ultraschallsensoren?

Die höchste Reichweite wird durch eine ebene Fläche (Normreflektor), die sich exakt im rechten Winkel zur Sensorachse befindet, erreicht.

Einfluss auf die Reichweite eines Ultraschallsensors haben die Oberflächenbeschaffenheit und der Anstellwinkel eines Objekts. Die höchste Reichweite wird durch eine ebene Fläche (Normreflektor), die sich exakt im rechten Winkel zur Sensorachse befindet, erreicht. Bei sehr kleinen Gegenständen oder Objekten, die den Schall teilweise „wegreflektieren“, verringert sich die Reichweite entsprechend. Bei Objekten mit glatter Oberfläche muss der 90°-Anstellwinkel möglichst genau eingehalten werden. Besitzt das Objekt eine raue Oberflächenstruktur, kann der Winkel entsprechend weiter abweichen. Auch Staub und eine hohe Luftfeuchtigkeit dämpfen die Schallwellen in der Luft ab. Da die Ultraschallsensoren von Pepperl+Fuchs jedoch mit großen Funktionsreserven ausgestattet sind, wirkt sich dieser Umstand kaum auf die Reichweite aus.

 

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Fünf hilfreiche Tools für die Sensorverkabelung

erstellt am: 29.10.2018 | von: | Kategorie(n): Allgemein, Connectivity

Flexibilität ist ein entscheidender Faktor in der Automatisierungstechnik: Maschinen und Anlagen müssen termingerecht in Betrieb genommen werden, Umstellungen an einer Fertigungslinie oder Wartungsfälle so schnell wie möglich abgehandelt werden. Diese fünf Tools helfen Ihnen bei der schnellen und einfachen Handhabung von Sensor- und Aktor-Verkabelungen im industriellen Umfeld.

1. M12-Kabelmarkierungsringe

Kabelringe

Die neuen M12-Kabelmarkierungsringe können schnell und einfach an ein Kabel angefügt werden und helfen dabei, die Montage einer Maschine am Aufstellungsort zu erleichtern. Auch nach der Montage ist eine sichere Zuordnung durch farbige Markierungen im Betrieb möglich, was eine Verwechslungsgefahr der verwendeten Kabel minimiert. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn ein Kabel einen Defekt aufweist oder anderweitig ausgetauscht werden muss.

 

 

 

 

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Ultraschallsensor FAQ Teil 3: Außeneinflüsse auf die Sensorik

erstellt am: 15.10.2018 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

Wie beeinflussen Temperatur, Regen oder andere Außeneinflüsse die Leistungsfähigkeit von Ultraschallsensoren? Lesen Sie im folgenden Blog, wie Ultraschallsensoren von Pepperl+Fuchs mit extremen Bedingungen umgehen.

1. Beeinflussen Temperatur und Luftfeuchtigkeit die Sensorreichweite?

Einfluss der Temperatur auf Sensoren

Aus Praxissicht sind beim industriellen Einsatz von Ultraschall-Näherungsschaltern im Arbeitsbereich von -25°C bis +70°C absolute Genauigkeiten von 1-3% realistisch

Die relative Luftfeuchte und Temperatur der Umgebungsluft können die Reichweite des Ultraschallsignals beeinflussen. Hierbei kann die Reichweite eines Ultraschallsensors sowohl mit steigender Temperatur als auch mit steigender Luftfeuchte abnehmen. Allerdings verläuft diese Abnahme nicht linear, sondern unterscheidet sich von Sensor zu Sensor. Die im Datenblatt genannte Nennreichweite des Sensors wird unter allen Bedingungen erreicht.

 

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Drei Wege zur Erkennung von Klebestellen mit Ultraschallsensoren

erstellt am: 28.09.2018 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

Große Mengen an Papier-, Plastik-, Textil- und Blechrollen bestehen normalerweise aus mehreren Materialschichten. Um bei der Verarbeitung von Rollenmaterial ein aufwändiges Neueinfädeln in die Maschine zu vermeiden, wird das Material einer neuen Rolle an die Bahn der zur Neige gehenden Rolle geklebt. Ultraschallsensoren zur Klebestellenkontrolle erkennen diesen Materialübergang, der für den weiteren Prozess unerwünscht ist. Die Klebestelle kann dadurch vor der weiteren Verarbeitung aus der Bahn herausgeschnitten werden. So sichern die Klebestellensensoren den kontinuierlichen Materialfluss und vermeiden Prozessstillstände.

 

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Ultraschallsensor FAQ Teil 2: Unterschiede zwischen Reflexionstaster, Reflexionsschranke und Einwegschranke

erstellt am: 17.09.2018 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

1. Was sind die Unterschiede zwischen einem Reflexionstaster, einer Reflexionsschranke und einer Einwegschranke?

Beim Reflexionstaster wird der Ultraschallwandler als Sender und Empfänger verwendet und befindet sich meist zusammen mit der Auswerteelektronik in einem gemeinsamen Gehäuse. Der Reflexionstaster benötigt eine Reflexion (Echo) der ausgesandten Schallwellen vom Objekt zurück zum Ultraschallsensor. Sobald sich ein Objekt im Schaltbereich des Sensors befindet, wird der Abstand zum Objekt bestimmt bzw. ein Schaltvorgang ausgelöst.

Bei der Reflexionsschranke wird der Ultraschallwandler ebenfalls als Sender und Empfänger verwendet. Im Unterschied zum Reflexionstaster wird das Ultraschallsignal jedoch ständig von einem fest installierten Reflektor – dem Referenzreflektor – reflektiert. Beispielsweise kann eine Platte aus Metall oder Kunststoff oder ein Hintergrund (z.B. Wand, Förderband, Fußboden) als Reflektor dienen. Beim Betrieb als Reflexionsschranke werden Objekte zwischen Ultraschallsensor und Reflektor in jeglicher Orientierung (also auch z.B. schräg stehende Objekte, die den Schall wegreflektieren) erkannt.

 

Füllstandsmessung in einem Tank unter Zuhilfenahme eines Ultraschallsensors als Reflexionstaster

Füllstandsmessung in einem Tank unter Zuhilfenahme eines Ultraschallsensors als Reflexionstaster


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Ultraschallsensor FAQ Teil 1: Ultraschalltechnologie und Funktionen im Überblick

erstellt am: 03.09.2018 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

In der industriellen Anwendung zeichnen sich Ultraschallsensoren neben ihrer Zuverlässigkeit besonders durch ihre enorme Vielseitigkeit aus. Sie lösen auch besonders komplexe Aufgaben beim  millimetergenauen Erfassen von Objekten oder Füllständen, weil ihr Messprinzip unter fast allen Umständen zuverlässig funktioniert.

1. Wie funktionieren Ultraschallsensoren?

Ultraschallsensoren erfassen eine Vielzahl an Materialien und lassen sich auch von problematischen Oberflächen nicht beeinflussen.

Ultraschallsensoren sind in der Lage, Objekte berührungslos zu erkennen und ihre Entfernung zum Sensor zu messen. Abhängig vom verwendeten Sensor sind Reichweiten von wenigen Zentimetern bis hin zu 10 Metern möglich. Für die Berechnung von Abständen zwischen Sensor und Objekt wird ein Ultraschallimpuls ausgesendet. Das vom Objekt reflektierte Echo wird vom Sensor wieder empfangen und über den piezoelektrischen Wandler in ein elektrisches Signal umgewandelt. Dieses Verfahren wird als Echo-Laufzeitverfahren bezeichnet. Hierbei misst der Sensor den zeitlichen Abstand zwischen dem gesendeten Ultraschallimpuls und dem empfangenen Echo und berechnet über die Schallgeschwindigkeit die Entfernung zum Objekt. (mehr …)

Intelligente M8-Stecker: Drei Gründe für einen zweiten Blick

erstellt am: 20.04.2018 | von: | Kategorie(n): Connectivity, Lager- und Fördertechnik, Materialwirtschaft

Zuverlässige elektrische Verbindungen möglichst schnell herzustellen, ist das Ziel bei der Verkabelung von Sensoren. Insbesondere in der Lager- und Fördertechnik sowie im Material Handling kommt dabei auch der Faktor Flexibilität verstärkt zum Tragen. Pepperl+Fuchs zeigt anhand des Beispiels neuer M8-Steckverbinder, wie hier Standardkomponenten durch intelligente Anpassungen und ein integriertes Produktportfolio zu echten Effizienztreibern werden.

1. Rast- und Schraubverriegelung kombiniert

Die speziellen M8-Stecker bedienen sich der international gängigen Rastverriegelung, mit der elektrische Verbindungen zügig eingerichtet werden. Ohne zeitaufwändiges Schrauben können komplette Anlagen dank der standardisierten Schnellanschlusstechnik nach Bedarf auf- und abgebaut werden. Zusätzlich sind die Stecker durch ein gleichzeitig integriertes Schraubgewinde aber auch für besonders robuste Verbindungen mit herkömmlicher Schraubverriegelung einsetzbar. Nutzen Sie in Ihrer Anlage beide Verbindungsarten, profitieren Sie also von einer reduzierten Variantenvielfalt und vereinfachten Lagerhaltung. (mehr …)

Können Sie mich verstehen? Wie eigensichere Smartphones mit spezieller Geräuschunterdrückung bei der Arbeit im Feld helfen

erstellt am: 14.08.2017 | von: | Kategorie(n): Eigensichere Mobilgeräte, Explosionsschutz

Industrielle Smartphones wie das ecom Smart-Ex® 01 bieten eine Geräuschunterdrückungsfunktion.

Jeder von uns kennt das frustrierende Gefühl, wenn man versucht, in einer lauten Umgebung zu telefonieren – sei es bei einer Sportveranstaltung, einem Konzert, im Restaurant oder in einer Bar. Man kann kaum verstehen, was die Person am anderen Ende der Leitung sagt und muss immer wieder mit „Wie Bitte?“ oder „Könnten Sie das vielleicht wiederholen?“ antworten.

Selbst nach dem Telefonat ist die Verunsicherung oftmals groß, da man etwas völlig anderes verstanden hat, als das, was die Person eigentlich gesagt hat. (mehr …)

Vier verschiedene Wege, einen Ultraschallsensor zu programmieren

erstellt am: 26.06.2017 | von: | Kategorie(n): Ultraschallsensoren

Beim Einsatz von Ultraschallsensoren kann die Einstellung bzw. die Programmierung ein wesentlicher Teil einer Anwendung sein. Unabhängig vom Einsatzzweck muss der Ultraschallsensor so eingestellt sein, dass er den genauen Anforderungen Ihrer Applikation entspricht. Dadurch lässt sich das volle Potenzial eines Geräts ausschöpfen. Kunden fragen zum Beispiel oft nach der Einstellung des Schaltabstands, der zu berücksichtigenden Blindzone oder den Anpassungsmöglichkeiten hinsichtlich der Analogausgangsgrenzwerte. Bei Fragen wie diesen lautet die Antwort meist: Einstellung bzw. Programmierung. (mehr …)

Vier zentrale Herausforderungen von Industrie 4.0 an den Maschinen- und Anlagenbau

erstellt am: 13.04.2017 | von: | Kategorie(n): Feldbus, Industrie 4.0

Industrie 4.0 verspricht eine nachhaltige Produktivitätssteigerung in den verschiedensten Bereichen – von der Produktion bis in die Intralogistik. Als Basis für die Umsetzung wird häufig ein Mentalitätswandel in Unternehmen und Politik gefordert. Doch nicht nur auf diesen Metaebenen spielt sich der digitale Wandel ab. Bereits jetzt sieht sich der Maschinen- und Anlagenbau ganz konkreten Veränderungen gegenüber, die in naher Zukunft noch dringlicher werden. Wer also Shopfloor und Warenlager seiner Kunden fit für Industrie 4.0 machen will, wird unter anderem den folgenden Herausforderungen begegnen:

1. Viele Protokolltypen

ethernet_multiprotokollHerausforderung: Was früher unter dem Schlagwort „Globalisierung“ zusammengefasst wurde, findet in Industrie 4.0 seine konsequente Fortsetzung: Durch den Zugewinn an digitaler Konnektivität arbeiten Unternehmen noch stärker standortübergreifend und Landesgrenzen überschreitend. Bis jedoch die vielfältigen Standards, Normen und Protokolle, die für die Maschinenkommunikation gegenwärtig existieren, entsprechend vereinheitlicht sind, wird noch Zeit vergehen.

Mögliche Lösung: Um diese Lücke zwischenzeitlich zu schließen, sollten Maschinen bzw. deren Komponenten sich durch „Mehrsprachigkeit“ auszeichnen. Multiprotokollfähigkeit auf der I/O-Ebene ist einer der Schlüssel, durch die Maschinenbauer ein einheitliches und standardisiertes Anlagendesign umsetzen, mit dem sie internationale Märkte optimal bedienen können. Eine Änderung des Installationskonzepts ist nicht nötig, da an unterschiedlichen Endlieferorten eingesetzte Steuerungen verschiedener Hersteller ohne Umstellung genutzt werden können. Zudem führt die reduzierte Anzahl an benötigten Komponenten zu einer vereinfachten Lagerhaltung. (mehr …)

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