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Produktivität in der Materialwirtschaft steigern mit Barcodescannern

erstellt am: 29.01.2016 | von: | Kategorie(n): Allgemein, Barcodescanner, Materialwirtschaft

Laser-Barcodescanner werden seit Jahrzehnten in der Materialwirtschaft genutzt. Sie sind ein integraler Bestandteil des Transports von Boxen, Kisten und Tablaren über Förderbänder. Zum Beispiel kommen sie während der Produktion von Flüssigseife, Lotionen und Shampoos zum Einsatz. Sie werden an zwei Stellen des Prozesses verwendet: Am Beginn der Fertigungslinie erfassen sie die mit Flaschen bestückten Paletten und am Ende der Fertigungslinie registrieren Sie die mit Barcodes bestückten Flaschen. Dafür müssen die Barcodeleser mit einer hohen Taktzeit von mehr als 200 Flaschen pro Minute arbeiten.

1. Standard-Linienscanner

Verschiedene Typen von Laser-Barcodescannern sind geläufig. Der erste ist ein Standard-Linienscanner, der mit einer einzigen Laserlinie Produkte erfasst. Wenn der Barcode senkrecht zur Laserlinie verläuft, ist solch ein Gerät die ideale Lösung.

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2. Rasterscanner

Ein anderer Typus von Laser-Barcodescanner verfügt über multiple Laserlinien und wird als Rasterscanner bezeichnet. Er kommt in Applikationen zum Einsatz, in denen sich der Barcode parallel zur Laserlinie bewegt. Der begrenzte Scanbereich ist die Herausforderung dieses Setups: Sollte ein Barcode einen Fehler aufweisen und genau im Bereich der einzelnen Laserlinie liegen, ist er für einen Linienscanner nicht mehr zu erfassen. Die multiple Laserlinie eines Rasterscanners erhöht hier die Chance, einen fehlerhaften Barcode dennoch auszulesen, deutlich.

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3. Laserscanner mit Schwingspiegel

Sollte die Position des Barcodes an der Kiste unbekannt sein oder sich verändern, bietet ein Standard-Laserscanner mit Schwingspiegel eine gute Lösung. Er scannt entlang der Seite der Kiste kontinuierlich auf und ab und gibt eine Rückmeldung, sobald der Barcode gefunden wurde. Die Kiste muss allerdings in entsprechender Geschwindigkeit passieren, damit der Barcodeleser den sich bewegenden Barcode erfassen kann. Der Krümmungswinkel des Schwingspiegels und seine Geschwindigkeit lassen sich entsprechend der Anwendung anpassen.

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4. Spezialisten für schiefe Codes

In unserem Beispielbild ist zu sehen, dass bei schiefer Ausrichtung nicht der gesamte Barcode durch den Scanner erfasst wird. Spezielle Barcodescanner sind hier nötig, um schief angebrachte Barcodes auszulesen. Diese Barcodes müssen eine fest definierte Länge aufweisen und der Reader muss über einen Rekonstruktionsalgorithmus verfügen, um die Information des Barcodes nach dem Lesen wiederherzustellen.

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Fazit:

Bei korrekter Anwendung bieten Laser-Barcodescanner eine höchst effiziente Form der Produktidentifikation. Sie sind extrem schnell und kommen oft in „Read-On-the-Fly-Applikationen“ zum Einsatz. Da die Barcodescanner freilaufend lesen und die Triggerung erfolgt, bevor der Barcode im Sichtbereich eines Scanners ist, arbeiten sie sehr vorausschauend und zügig. Im Gegensatz zu kamerabasierten Codelesern, welche genau positioniert werden müssen, können Barcodescanner Barcodes an einer beliebigen Position auf der Seite der Box lesen. Die hohe Tiefenschärfe erlaubt es außerdem, dass ein Barcode genauso auf einer kleinen, 60 cm entfernten Box wie auf einer großen Box in 20 cm Distanz platziert sein kann und dennoch zuverlässig gelesen wird.

Sie haben weitere Fragen zum Thema Barcodescanner? Kontaktieren Sie einfach unsere Experten per E-Mail!

 

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